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Ultraliberale Korrispondenz |
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Ultraliberale Korrespondenz Nr. 113 - 02.02.2023
für Gentechnik, Atomenergie, Kapitalismus, Freiheit, direkte Demokratie, für Delegitimierung übergriffiger Staaten und Behörden Liberalismus herrscht, wenn die Interessen des einzelnen Bürgers weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des Staates geniessen. Faschismus* herrscht, wenn die Interessen des Staates weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des einzelnen Bürgers geniessen. - Peter Paris * gemeint ist nicht Nazismus, sondern autoritär, autokratisch, totalitär, illiberal Nach 80 Jahren wieder Angst 1945 war ich sechs Jahre alt. Eines Nachts wachte ich auf und fand meine Mutter mit dem Ohr an den ganz leise gestellten Lautsprecher unseres Radios gepresst. Man durfte auf keinen Fall hören, dass Sie nachts den damals so genannten „Soldaten-Sender-Calais“ hörte. Das hätte sie das Leben kosten können. Sie war erschrocken. Sie beschwor mich kleinen Jungen, niemandem etwas zu sagen, dass sie nachts heimlich Radio hörte. Später erfuhr ich, sie wollte unbedingt wissen,, ob die Amerikaner vom Süden her oder die Russen vom Norden her uns in Thüringen besetzten. Zum Glück waren die Amerikaner schneller und zusammen mit meiner Cousine schauten wir zum Fenster hinaus und sahen auf unsere Strasse zwei amerikanische Soldaten zukommen. Die Warnungen meiner Mutter waren nicht berechtigt - sie schossen nicht. Sie gingen an unserem Haus vorbei. Einige Monate später zogen sich die Amerikaner zurück und die Russen besetzten uns wie vereinbart, man sagte als Austausch für einen Teil Berlins. Wieder herrschte eine Angst-Stimmung, aber wieder passierte nichts Schlimmes. Doch wieder wurden wir Kinder darauf eingeschworen nichts gegen die Regierung zu sagen. Erst nachdem meine Eltern mit mir 1950 aus der sowjetisch besetzten Zone in die französisch besetzte Zone flohen, gewöhnte ich mich allmählich daran, nicht mehr so viel Angst vor der Obrigkeit zu haben. Ich und die meisten meiner Generation genossen dann begeistert die neuen Freiheiten. Angst hatten wir nur weiterhin vor dem Kommunismus, der Sowjetunion. Fast alle hatten einen Plan B für den Fall, dass die DDR-Armee und die Russen doch einmarschieren würden und uns die Freiheit wieder wegnehmen könnten. Aber es traten dann gute Politiker auf wie Michael Gorbatschow, Roland Reagan, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher, welche der Welt den Frieden brachten. Und Boris Jelzin gelang es schliesslich, ohne Bürgerkrieg die Sowjetunion aufzulösen. Dabei ist nicht alles optimal gelaufen, aber man hat den grossen Weltkrieg vermieden, von dem wir überzeugt waren, dass alles zerstört worden wäre. Fast die ganze Welt und ganz besonders Europa erlebten Jahrzehnte der Prosperität und relative Freiheit. Es herrschte eine aktive Demokratie, wo jeder alles sagen durfte. Auch in Deutschland hatten Politiker wie Franz-Josef Strauss und Herbert Wehner das grosse Wort. Denen ging es nicht in erster Linie um ihre persönliche Karriere, sondern um die Politik, die Sie propagierten. Nach 80 Jahren wieder Zensur Wie meine Mutter den „Soldatensender Calais“ hörte, um sich zu informieren, so wollte ich auch jetzt einmal die Gegenargumente zum Mainstream lesen. Aber da stellte ich fest, dass in der EU im INTERNET RT „Russia Today“ gesperrt ist. Wie zu Hitlers Zeiten darf ich mir als mündiger Bürger nicht selbst ein Bild machen, nein mir wird von EU-Sesselfurzern vorgeschrieben, was ich zu denken habe. Das Ende des echten Sozialismus Kapitalismus und Sozialismus mussten sich regelmässig demokratischen Wahlen und Abstimmungen stellen. Mehr und mehr wurde den Europäern bewusst, dass der Kapitalismus nicht zur Verarmung der Bürger führte und dass der Sozialismus in all seinen Formen gerade die Ärmsten immer ärmer macht. Aber es gibt nun einmal viele unserer Mitbürger, welche die bestehenden Institutionen und den Staat lieben. Sie verhalten sich superkorrekt. Sie besuchen Schulen und Universitäten. Sie bestehen viele Prüfungen und erwarten als Gegenleistung, dass der Staat ihnen so viele Lebensrisiken wie möglich abnimmt. Panik verbreiten Es fiel ihnen schwer, sich damit abzufinden, dass der Kapitalismus nicht zur Verarmung der Bürger führt. So drohten die Karrierepolitiker unter ihnen ihren Mitbürgern mit anderen Risiken, um an die Macht zu gelangen und möglichst viel Macht möglichst lange ausüben zu können und zu versuchen, dem Staat möglichst viel Macht zu geben, damit er unser aller Leben bis ins kleinste Detail beherrschen kann. Am erfolgreichsten war sie mit ihren Umwelt-Lügen. Sie behaupteten schliesslich, dass die Welt zu Grunde geht, wenn sich die Durchschnittstemperatur um ein paar Grad erhöht. Natürlich erhöht sich die Weltdurchschnittstemperatur etwas, wenn man etwas verbrennt, Auto fährt, heizt oder Flugzeug fliegt. Aber nachweislich war Europa schon einmal in der Vergangenheit unter einer geschlossenen Eisdecke und in anderen Zeiten gab es hier wiederum tropische Pflanzen.. Aber gut, es ist zwar nicht nachweisbar, dass der Mensch das Klima erheblich verändert, aber vorsichtshalber könnte man ja einiges dagegen tun. Die Atomkraft-Lüge Wir haben bereits die ideale Technologie die Atomkraft für alle stationären Nutzungen und mit Atomkraft kann man auch CO2 erzeugen, was für Autos und Flugzeuge ideal wäre. Damit könnte man das eventuelle Problem schnell und effizient lösen. Doch diese Lösung würde zumindest in Deutschland die grünen Ökofaschisten nicht überzeugen. Sie wollen keine einfachen Lösungen. Sie wollen ihre Mitbürger bewusst mit albernen Windmühlen, hohen Kosten und viel Verzicht verunsichern und schikanieren. Deshalb verbreiten sie die Lüge, dass Atomkraft nicht nur gefährlich sei, obwohl es nachgewiesenerweise die sicherste Energiegewinnung überhaupt ist, nein Sie behaupten auch, es sei die teuerste, weil das Endlager- Problem noch nicht gelöst ist. Klar ist jedoch, dass es Endlagerproblem überhaupt kein Problem ist. Auf die paar Hektar Land kann man ja zunächst mal verzichten und in der Zukunft wird man bestimmt Lösungen finden. Die Ukraine-Lüge Doch es gibt kein besseres Mittel die Mitbürger zu unterdrücken als ein Krieg und die Angst vor einem bösen Feind. So war es für die Sozialisten und Ex-Sozialisten ein Glücksumstand, dass das korrupte und zuvor durch Militärputsch an die Macht gelangte Regime der Ukraine seine russische Minderheit verfolgte, ihnen die Benutzung der russischen Sprache verbot und 14.000 von ihnen tötete. Wie Angela Merkel richtig zugab, belog man die Russen mit dem Frieden von Minsk, damit die Ukraine Zeit bekam ihre Armee aufrüsten zu können. Als die Russen dann nicht mehr zusehen konnten wie man ihre Brüder und Schwestern in der Ukraine schikanierte und tötete, marschierten sie ein. Das war ungeschickt und schlecht vorbereitet. Man hätte viel mehr drohen müssen um den Schutz der russischen Bürger vielleicht doch ohne Krieg zu erreichen. Aber das gab den politisch korrekten Ex-Sozialisten, Ökofaschisten und Moralisten die Gelegenheit zusammen mit der westlichen Presse, die auf die Pauke hauen muss, weil sie unter Auflagenrückgang leidet, auf die Russen einzudreschen. Man behauptete nicht 2014 mit der Tötung von 14.000 Russen, sondern erst 2022 habe der Krieg begonnen. Da konnten dann die westlichen Staaten ihre Bürger zu Kriegslust anstacheln und Opfer fordern. Man hörte nicht mehr auf vernünftige Leute, die sofortige Verhandlungen forderten wie Donald Trump, Musk, Henry Kissinger usw. Der faschistische Eigentumsentzug Man bestrafte die Russen und vor allem die eigenen Bürger, indem man das Gas abdrehte, Erdölimporte Verbot. Man nahm den Tod vieler junger Ukrainer in Kauf und die teilweise Zerstörung ihres Landes. Ja es genügt bereits, wenn man einen russischen Pass hat, dass einem das Eigentum in Westeuropa ohne weiteres weggenommen wird. Das ist übelster Faschismus. Meine Sorge ist, dass, wenn die Deutschen einmal etwas tun, was böse aussieht, ob mir dann irgendwo auf der Welt einfach alles weggenommen wird, nur weil ich einen deutschen Pass habe. Ich glaube, ich muss mich schon vorsichtshalber einmal um einen zweiten Pass bemühen. Und wieder ist die Angst da Macron schliesst die Lieferung von Kampfjets an die Ukraine nicht aus. Ich sorge mich um das Leben meiner Tochter und meiner Enkelinnen in Paris. Unsere allwissenden Redakteure und grossen Politik- und Militärspezialisten versicherten uns, dass die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges nicht sehr gross sei. Aber ich finde es wahnsinnig, dass man dieses Risiko einfach unterschätzt und überhaupt eingeht. Ein einflussreicher Putin-Berater hat empfohlen, man solle an den Westlern endlich mal ein Exempel statuieren. Ja das könnte ja auch erst einmal eine kleine Atombombe sein, vielleicht nur auf Kiew oder doch eine Grosse gleich auf Paris, Berlin oder Mailand ? Und dieser ganze Wahnsinn geschieht nur weil man verhindern will, dass eine russische Minderheit im Donbass und auf der Krim weiter Russisch sprechen will und bei einer Volksabstimmung die Ukraine verlässt. Die russische Angst und die russische Wut Der Grossteil unserer Presse und die meisten unserer Politiker hoffen, dass Putin abgesetzt, abgewählt oder beseitigt wird, weil es sein Krieg sei. Aber es ist ein Krieg der Russen. Sie stehen mit grosser Mehrheit hinter Putin und jeder Andere, der Russland regiert, würde ähnlich handeln wie er. Im 2. Weltkrieg haben die Deutschen 27.000.000 Russen umgebracht und jetzt wollen die Russen nicht wieder zusehen, wenn Ukrainer 14.000 ihrer Mitbürger umbringen und wenn nun vielleicht bald wieder deutsche Panzer gegen sie eingesetzt werden. Sie haben einfach Angst und sind wütend. Und Angst und Wut sind schlechte Ratgeber, wenn man 6500 Atomsprengköpfe hat. Die Lüge des sicheren Euro Jahrelang behaupteten unsere Regierungen der Euro sei solide. Doch Mario Draghi und Christine Lagarde hatten nach den Satzungen der EZB nur die Aufgabe den Euro stabil zu halten. Doch sie haben hemmungslos Geld drucken lassen und alle möglichen anderen Ziele verfolgt wie zum Beispiel die albernen Umweltinitiativen, Klimaprobleme und Frauenrechte. Wären sie die Direktoren einer normalen Bank in einem gut verwalten Staat gewesen, Sie würden heute im Gefängnis sitzen. Ihr grosser wissenschaftlicher Berater, der Ire Philip Lane, der die Inflation noch nicht einmal sah als es sie schon gab, sollte für seine unermüdliche Tätigkeit belohnt werden mit einer Gratis-Untersuchung bei einem guten Psychiater. Aber in Europa wird die Demokratie höchstwahrscheinlich sehr wirksam eingreifen Die europäischen und speziell die deutschen Bürger sind sehr geduldig. Aber Sie scheinen doch nun genug vom Postsozialismus und Ökofaschismus zu haben: Die Engländer haben die EU verlassen. Die Italiener haben eine vielversprechende Regierung gewählt, die versichert hat, mit vielem Unsinn aufzuhören. Die Schweden ebenfalls. Die Ungarn folgen der Linie aus Brüssel schon längere Zeit nicht mehr. In Österreich ist abzusehen, dass die FPÖ die nächsten Wahlen gewinnen wird, auch wenn der Präsident Von der Bellen die irrsinnige Drohung ausstösst, dass er auch eine gewählte Regierung nicht vereidigen wird. Putin ist vom russischen Volk gewählt worden, ebenso wie die vom EU-Mainstream angefeindeten Victor Orban und Recep Erdogan. Frau von der Leyen ist niemals gewählt worden. Sie ist durch Kungelei an die Macht gekommen. Auf faschistische Art hat sie den italienischen Wählern gedroht, dass die EU schon Mittel und Wege finden werde das zu korrigieren, was die italienischen Bürger wollen. Aber spätestens, wenn die Franzosen Marine Le Pen und die Deutschen vielleicht Alice Weidel - nicht aus Liebe, aber aus Verzweiflung - zu Regierungschefinnen gewählt haben werden wird man vielleicht einsehen, dass man wieder zu einer wirklich liberalen Politik zurückkehren muss. Dringend nötig ist - die Abschaffung der Hälfte aller Gesetze und Verordnungen
- die Entlassung der Hälfte aller Verwaltungsbeamten auf allen Ebenen - Und mehr Freiheit Freiheit Freiheit Ich bin nicht allein. Vielfach mit mir stimmen überein im INTERNET : “Weltwoche Daily”, “Achtung Reichelt” und der PODCAST: „FIAT-GELD UND DIE CORONA- UND KLIMA-POLITIK: DIE REAL EXISTIERENDE POSTMODERNE“ ANNA SCHNEIDER Chefreporterin für die WELT: “Daher bedarf der Liberalismus auch keiner Adjektive oder Präfixe, die ihn immer weiter ausbuchstabieren sollen – und dabei doch nur darauf abzielen, ihn zu schmälern. Linksliberal ist nicht liberal, sozialliberal ist nicht liberal, nationalliberal ist nicht liberal. Über brutalliberal könnte man allerdings noch einmal nachdenken.” Grüsse Peter Paris / Klaus Schumann |
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