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Ultraliberale Korrispondenz |
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Ultraliberale Korrespondenz Nr. 95 - 08.08.2021 Liberalismus herrscht, wenn die Interessen des einzelnen Bürgers weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des Staates geniessen. Faschismus* herrscht, wenn die Interessen des Staates weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des einzelnen Bürgers geniessen. - Peter Paris * gemeint ist nicht Nazismus Der demokratische Faschismus kommt gut voran. Leider war und ist Deutschland sehr empfänglich für viele Arten von Faschismus, weil es mehr als anderswo leicht gelingt die Bürger in Angst zu versetzen: Der schwarz-weiss-rote Faschismus hatte Erfolg, indem man den Deutschen Angst vor den Franzosen usw. machte. Er endete in Verdun. Der braune Faschismus schürte die Angst vor den Siegern des ersten Weltkrieges und ganz besonders perfide - vor anderen Menschenrassen. Der rote Faschismus schürte Panik vor den Kapitalisten, besonders vor Amerikanern und Westdeutschen. Nun schreitet der grüne Faschismus gut voran, getrieben von der Angst vor der sogenannten Klimakatastrophe und weil das nicht reichte, haben die Kanal-Nagetiere in vielen Regierungen speziell Europas den Glücksumstand der Covid-Seuche freudig begrüsst, damit man die Bürger in nie gekanntem Ausmass unterdrücken kann. Wolfgang aus Berlin schrieb mir kürzlich: “Allerdings solltest Du darauf achten, den Begriff Faschismus nicht mit einer Eigeninterpretation zu verwenden. Siehe Dir einmal genauer die Erklärungen dazu im Internet an.” Ich fand: „Faschismus ist eine Form rechtsextremer Ideologie, die die Nation oder Rasse als organische Gemeinschaft, die alle anderen Loyalitäten übersteigt, verherrlicht.“ Nun, die Loyalität zu Rasse war wohl ein deutsches Problem. Der übelste und stärkste Repräsentant des Faschismus war zweifellos Mussolini. Aber als er selbst noch etwas zu sagen hatte nahm er zu Hitlers Thesen wie folgt Stellung: „Der Faschismus ist keine Zoologie.“ In der Tat ist der Unterschied zwischen Liberalismus und Faschismus die Entscheidung für eine oder viele Loyalitäten. Der einzelne Bürger entscheidet über die Wichtigkeit seiner Loyalitäten: In erster Linie wird er normalerweise sich selbst gegenüber loyal sein dann meist gegenüber seiner Familie, dann seinen Freunden oder Gleichgesinnten, dann vielleicht gegenüber seiner Region oder seiner Nation oder vielleicht seines Kontinents. Im Gegensatz dazu verlangt der Faschismus eine vorgeschriebene Loyalität, zumeist die zur Nation. Der Unterschied zu vergangenen Faschismen und dem heutigen aufkommenden grünen Faschismus ist, das man nicht von vornherein eine Diktatur anstrebt. Man kann und will die faschistischen Ziele auf demokratischem Wege erreichen. Sobald es den Grünen Faschisten aber möglich erscheint, wird man den demokratischen Weg schnell verlassen. Frau Merkel hat es ja schon vorgemacht. Sie regierte am Parlament vorbei gegen die Pandemie mit Dekreten. Sie, ihre Kollegen in Berlin und Rom sowie die Regierung der europäischen Gemeinschaft haben den Ausbruch einer Seuche, wie wir sie in den letzten 50 Jahren schon viele erlebt hatten, sich zu Nutze gemacht. Sie haben die Seuche aufgeblasen um ihre Herrschaftsfantasien zu befriedigen. Die Seuche zur rechten Zeit Nein, die Seuche ist keine Erfindung oder Fantasie, es gab und gibt sie real. Aber die Massnahmen, die getroffen wurden, sind total extrem. Es war wahnsinnig, die Grenzen innerhalb Europas und nach aussen zu schliessen, ja sogar die Grenzen zwischen Bundesländern und Landkreisen. Ebenso wahnsinnig war das Schliessen von Hotels und Restaurants, obwohl man diese schon für viel Geld auf die Seuche eingerichtet hatte. Verrückt auch das Schliessen aller Schulen, obwohl man sich nicht einmal die Mühe machte, genug Virus-Vernichtungsgeräte einzubauen. Unglaublich auch das Alkoholverbot nach 21 Uhr, kein einziger Virologe hat je behauptet, dass die Viren eine Uhr besässen. Unser Glück - der Kapitalismus Dabei hatten wir das Glück, das die Impfmedikamente sehr schnell entwickelt wurden, da dies von Privatfirmen und nicht vom Staat durchgeführt wurde. Und schnell waren auch Millionen von Masken bereit. Aber das irritierte die Afterviolinen in vielen wichtigen Positionen: Sie behaupteten plötzlich, Masken und Impfungen würden in erster Linie nicht dem Bürger selbst, sondern seinen Mitbürgern dienen. Er würde also etwas für die Gemeinschaft tun. Am Anfang sagten sie, die Masken seien weitgehend unwirksam. Aber Dritten gegenüber sei sie wirksam. Das war so dämlich, dass jeder Bürger daran zweifeln musste. Schliesslich ist es gleichgültig, ob sie von aussen nach innen oder von innen nach aussen in eine Stoffschicht blasen - etwas bleibt hängen. Und wenn man für die Impfung werben will ist es genauso dämlich, zu behaupten, das sei für die Allgemeinheit. Nein, wenn ich geimpft bin lebe bin ich sicherer, weil ich wahrscheinlich nicht mehr hops gehen kann. Aber das passt in das idealistische Weltbild dieser Faschisten nicht. Ich wette, alle diese Kanalnager werden statistische Bauchwellen und Klimmzüge machen, um noch lange von der Pandemie zu profitieren. Sie werden die vierte, die fünfte und die sechste Welle propagieren und im Fernsehen ihre guten Ratschläge herunter sabbern und sich freuen, dass sie die Bürger unter den Stiefel bekommen haben und dass sie nun wichtige Persönlichkeiten sind. Die Bargeldlüge Italien hat es schon ausprobiert, dass man zunächst nur Zahlungen bis Euro 1000 in bar leisten durfte. Meine Schwägerin hatte endlich eine Klientin dazu gebracht ihre alte Rechnung für die Motorboot-Aufbewahrung zu bezahlen, konnte aber den Betrag nicht annehmen, da er eben über tausend war. Sie schickte die Kundin zum Postamt. Aber das hat die Kundin natürlich nicht gefunden. Die Rechnung ist heute noch offen. Inzwischen hat man die Grenze bei dreitausend Euro gezogen. Nun will man auch in Europa eine Grenze von zehntausend Euro einführen, damit den Staaten mit einem irrsinnig hohen Staatsanteil an der Wirtschaft, wie Deutschland mit 50 %, noch mehr Steuergeld in die Kassen strömt. Dann müsste man also alle grossen Zahlungen über Banken laufen lassen, also das Geld zunächst bei einer Bank deponieren. Das hört sich ungefährlich an. Es ist aber eine Lüge. Man deponiert das Geld nicht bei der Bank, nein man pumpt es der Bank und die verleiht es weiter gegen Zinsen. Das Geld ist bei der Bank nicht sicher. Es kann jederzeit futsch sein. Meine Bauträgerfirma hatte 1974 den Grossteil der Kundengelder für den Baufortschritt in Verwaltung der Bank Herstadt. Sie galt als sehr seriös. Als wegen Devisenspekulationen Zweifel aufkamen, haben Bundesbeamte sie genau geprüft und nichts Negatives festgestellt. (Klar, was kann man von Beamten schon erwarten.) Ein paar Monate später war Herstadt pleite, weil die Bankenaufsicht nicht abwarten wollte, wie sich die Devisenkurse entwickeln würden. Die Kundengelder meiner Kunden waren verloren, obwohl man ein paar Monate später feststellte, dass die Verluste garnicht so gross waren. Aber ich musste kurz danach meine damalige Firma aufgeben. Weder die Herstadt-Direktion noch der ekelhafte Deutsche Staat haben sich bei mir entschuldigt oder uns gar etwas entschädigt. Betrachtet man diese verantwortungslose Haltung des Deutschen Staats und die gewaltige, völlig unmoralische Steuerbelastung in Deutschland, so könnte man in Deutschland Steuerhinterziehung als moralisch vertretbare Notwehr betrachten. Etwas sehr positives: Ja, das gibt es auch. Eine Meldung aus Deutschland: Obwohl die jungen Bürger, die Bundestags-Erstwähler, gewaltig mit den Lügen der grünen Faschisten, der furchtbaren Schützerlinge, der Friday for Future und Gutmenschen aller Art gewaltig bombardiert werden, wollen doch nicht alle grün wählen und die zweitstärkste Partei in ihrer Gunst ist nicht die SPD, die CDU, die AfD oder die Linke, nein die liberale F.D.P. Also es gibt noch Hoffnung auf mehr Freiheit, irgendwann auf die Halbierung der Steuern, auf die Annullierung der Hälfte der Gesetze, der Verordnungen, der Regeln, auf das Feuern von 50 % der Verwaltungsbeamten und der Frau von der Leyen und auf die Auflösung der Europäischen Gemeinschaft, falls sich diese nicht endlich liberalisiert.
Mit freundlichen Grüssen |
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E-mail: liberalissimo@euroschumann.eu |
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