Ultraliberale Korrispondenz
Peter Paris



Ultraliberale Korrespondenz Nr. 90 - 17.01.2021

Liberalismus herrscht, wenn die Interessen des einzelnen Bürgers weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des Staates geniessen.

Faschismus* herrscht, wenn die Interessen des Staates weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des einzelnen Bürgers geniessen. - Peter Paris

* gemeint ist nicht Nazismus

Lock-Downs - Etappensiege des Faschismus in Europa

Der chinesische Corona Virus ist nicht sehr gefährlich? Nun, die ersten Statistiken kann man im Internet sehen - es hat kaum mehr Tote auf der Welt gegeben als normalerweise auch. Und die Wahrscheinlichkeit, eine Coronainfektion lebend zu überstehen variiert mit dem Alter einer Person, ist aber durchgehend, für alle Altersgruppen, extrem hoch. Für die Altersgruppe von 0-19 beträgt die Wahrscheinlichkeit 99.997%. Für die Gruppe von 20-49 ist sie 99.98%. Für die Gruppe von 50-69 ist sie 99.5%. Und selbst für die 70+ Gruppe liegt sie noch bei 94.6%.

Die Halblügen der Statistiken

Von den Wissenschaftlern, Sachverständigen und Spezialisten werden wir weiterhin unzureichend unterrichtet. Überall erfährt man nur die Zahl der Toten mit Corona-Virus und nicht die Zahl der Toten allein durch Corona-Virus. Aber wenn jemand vom Baum fällt und Tod liegen bleibt, ist es doch gleichgültig ob er auch noch Corona-Virus hatte. Doch in diesen halb-lügenhaften statistischen Angaben ist System drin: Die Wissenschaftler, sind grösstenteils Hofschanzen von faschistoiden Politikern, die davon gut leben, den Menschen Angst ein zu jagen. Also gehen wir einmal grob gesprochen davon aus, das nur die Hälfte wirklich an Corona-Virus gestorben ist, dann waren das im Jahr 2020 - 0,0115 % der Weltbevölkerung. Wie viele jedoch aus Verzweiflung über ihre wirtschaftliche Lage Selbstmord begangen haben, wie viele in armen Ländern sterben weil sich ihre wirtschaftliche Lage brutal verschlechterte, das nehmen die Faschisten und ihre Hofschranzen problemlos in Kauf.

Ja, aber man hätte etwas gegen diese Krankheit tun können ohne die Grundrechte der Menschen mit Füssen zu treten, ohne die Wirtschaft kaputt zu machen und ohne Millionen zur Verzweiflung zu treiben:

Wirksame Massnahmen:

Man hätte den Erfahrungen der Asiaten folgen können und gleich die einzig wirksame Massnahme vorgeschrieben - effiziente Masken. Zunächst die ganz einfachen „Chirurgenmaske“ dann die Stufe zwei und inzwischen vielleicht für die gesamte Bevölkerung noch perfektere Masken - solche die wirklich abschliessen und keine Viren durchlassen, auch wenn viele Menschen beisammen sind - eventuell solche aus Kunststoff oder Plexiglas wo man die Gesichtszüge erkennen kann, was ein normales Miteinander ermöglichen würde.

Und man hätte vielleicht auch Masken entwickeln können die ein kleines verschliessbares Loch haben, wo man mittels eines Strohhalms auch an einer Bar sein Getränk geniessen kann..

Aber nein, Plastikstrohhalme haben die Ökofaschisten ja auch verbieten lassen. Das geht also auch nicht. Ja, aber selbst wenn ich mich ausgerüstet hätte wie die Krankenschwester, die alle 14 Tage zu mir kommt, um mir Blut abzunehmen, die also ständig kranke Menschen besucht, also mit professioneller Maske, Schutzanzug, grosser Brille und Visier, hätte ich die Lock-Downs einhalten müssen, weil es den machthungrigen Politikern gefällt.

Vertrauen zum Staat

Mit den Impfungen hätte man inzwischen sehr viel weiter sein können: Schon vor Monaten hat Pfizer mitgeteilt, dass ihr Serum funktioniert. Da ich zu einer Weltfirma viel mehr Vertrauen habe als zu staatlichen Sesselfurzern, wäre ich sofort dabei gewesen, mich impfen zu lassen - eventuell auch auf meine Kosten. Aber nein, alles muss hier noch staatlich getestet werden. Und als schliesslich die englischen Tester alles als okay empfanden, war das für den Rest Europas auch noch nicht genug. Aber mit Sicherheit testen die englischen und amerikanischen Labors bestimmt genauso gut wie die europäischen.

Aber man konnte nicht loslegen, auch die europäischen Tests mussten noch beendet werden. Vorschrift ist Vorschrift. Aber auch wenn es um Menschenleben geht, ist Vorschrift Vorschrift. Da können die Politiker und Abgeordneten nicht mal schnell den Arsch hochheben und ganz schnell ihre Vorschriften ändern. Nein das geht nicht.

Und dann hat man Monate verloren um mit den Impfstoff-Hersteller-Firmen zu feilschen um ein paar hundert Millionen zu sparen um dann Billionen auszugeben für grosszügige Rettungsaktionen, mit denen sich die Politiker brüsten können. Ja - so sagte jemand im Fernsehen - das ging nicht anders, wegen der Vergaberichtlinien. Die können ja auch nicht so ohne weiteres in Europa geändert werden, da müssten ja viele Abgeordnete mal ganz schnell den Arsch hochheben.

Ja, wenn jemand illegal ein paar Freunde zu sich nach Hause einlädt, da geht es um Menschenleben, wenn man idiotische Vergaberichtlinien unbedingt einhalten muss, da spielen ein paar Menschenleben doch keine Rolle ..... Europa ist mein Land, aber solange es von Superbürokraten, Ökofaschisten und politisch korrekten Ethikern regiert wird, beneide ich die Briten, die es verlassen haben.

Nun wissen wir - Grundrechte sind nicht so wichtig.

Ganz erstaunlich sind auch die Rechte welche die Regierungen sich herausnehmen. Erschütternd. Doch, darin liegt aber auch ein Fünkchen Hoffnung: Wenn es doch eines Tages gelänge, diese super-bürokratischen Ökofaschisten zum Teufel zu jagen, wenn europäische Bürger endlich wirklich liberale Parteien wählen würden, könnten solche Ausnahmeregelungen ja auch dazu dienen, die Hälfte der Sesselfurzer (Verwaltungsbeamten) zu feuern. Gut, das würde etwas Geld kosten, aber sie könnten dann auch kaum noch so viel Unheil anrichten wie heute.

Die Erfahrung mit den Faschismen

Sollen wir immer die Jugend fragen ? Fragen wir auch besser Leute mit Lebenserfahrung. Die Jugend liess sich ja oft für grosse Ideale verfrachten an die Beresina, nach Verdun, nach Stalingrad und in die Soziallistenparadiese Sibirien, Kambodscha und China. Als Sechsjähriger zur Nazizeit habe ich von Politik nur verstanden, dass man Angst haben muss, viele Dinge nicht sagen darf und dass man nachts in den Keller geht, spätestens, wenn die Sirenen heulten. Danach, vom 7. bis zum 12. Lebensjahr war klar, dass man weiterhin Angst haben muss, viele Dinge nicht sagen darf und dass man nicht mehr glauben durfte, sondern besser glauben musste, dass die Sowjetunion unser grosses Vorbild ist.

Also hatte ich als Kind schon zwei Faschismen hinter mir ,als meine Mutter und ich durch einen verschneiten Wald über die Grenze zwischen der Sowjetisch-Besetzen-Zone nach Bayern flüchteten. Viel später erfuhr ich, dass ich zwei meiner Onkel deshalb nie kennen gelernt hatte, weil sie im ersten Weltkrieg - also beim Faschismus Nr. 1 - umgekommen waren. Die meisten Deutschen - speziell meiner Generation - betrachteten den Staat als gefährlichen Feind, vor dem man sich in Acht nehmen musste.

Den Rest meiner Jugend verbrachte ich dann in der französisch besetzten Zone in Südwürttemberg, dann in Mönchengladbach und Köln. Man begann allmählich den Staat weniger zu fürchten und Freiheiten zu geniessen. Wir arbeiteten 48 Stunden die Woche mit 12 Urlaubstagen im Jahr. Ich träumte von einem noch freierem Staat und noch freierem Leben. Ich trat der FDP (Freie Demokratische Partei) und deren Jugendorganisation bei und war sicher, es würde nie einen vierten Faschismus in Deutschland und Europa geben.

Ich reiste gern und lernte sympathische Länder kennen, in denen die Gesetze genauso streng waren wie in Deutschland, wo sie aber viel weniger beachtet wurden und so faktisch mehr persönliche Freiheit herrschte.

Ich hatte dann Gelegenheit nach Italien zu ziehen, später auch in das Schweizer Tessin und nach Frankreich. Ich war erfolgreich als Bauträger für Ferienhäuser tätig und merkte dann allerdings schnell, dass es auch hier faschistische Gesetze und Praktiken gab. Genehmigungen wurden nicht erteilt oder bereits erteilte Genehmigungen annulliert mit abenteuerlichen Begründungen. Erfolgreich war ich hauptsächlich, wo ich mit Schmiergeldzahlungen zurecht kam, nur um das zu bekommen, was mir eigentlich rechtlich zustand.

Knechtsmentalität

Doch dies ändert sich seit einigen Jahren stetig. Zu viele Europäer haben die Mentalität von Knechten. Sie akzeptieren, dass die Behörden sie herumkommandieren, ihnen immer neue Vorschriften machen und ihnen andererseits viele Lebensrisiken abnehmen. Oft haben sie schon auf Staatskosten viele Schulen besucht oder studiert.

Bis vor nicht allzu langer Zeit forderten sie „Soziale Gerechtigkeit“ im Namen von Ethik und Moral. Inzwischen ist vielen aufgegangen, das dies ein grosser Blödsinn und Denkfehler war Aus moralischen Gründen kommt es in einer Gesellschaft doch in erster Linie darauf an, wie gut es dem Ärmsten/Schwächsten geht. Wenn man also den Reichsten/Stärksten etwas wegnimmt, dann geht es dem Schwächsten nicht automatisch besser. Im Gegenteil - die Reichsten haben soviel Geld, dass etwas mehr oder weniger Einkommen ihren Lebensstandart nicht verändert. Je nach dem, wieviel Geld sie einnehmen, werden sie mehr oder weniger investieren. Und durch Investitionen werden die Produkte und Dienstleistungen für alle - also auch für die Ärmsten - erschwinglicher.

Da die Sache mit der sozialen Gerechtigkeit nicht mehr überzeugt und der von Marx vorausgesagte weltweite Wirtschaftszusammenbruch mit Aufständen und Hungersnöten auch nicht eintrat, begründet man den neuen, vierten Faschismus und zwar - mit Ethik und Moral. Und da die Eliten glauben, dass die Normalbürger ja zu dumm sind zu verstehen, was gut und böse, moralisch und unmoralisch ist, gründete man dafür Ethikräte.

Lügenpresse ?

Oh, nein unsere Presse sagt die Wahrheit. Das, was sie sagt - das stimmt. Im INTERNET finden wir Millionen Gegenbeispiele. Die Rolle der seriösen Presse ist deshalb besonders wichtig und sie wird nur überleben, wenn sie sich mit Wahrheit und auch Objektivität von vielen INTERNET-Veröffentlichungen unterscheidet. Das gilt vor allem für das Europäische Fernsehen, welches ja durch eine Art Steuer finanziert wird, die alle Familien bezahlen müssen. Wenn wir von diesem Medium nicht mehr ausgewogen und objektiv unterrichtet werden, werden wir es bald nicht mehr brauchen. Meine Enkelin kommt sehr gut ohne Fernsehen und Zeitung aus - ihr Smartphone reicht ihr vollkommen.

Und vor nicht allzu langer Zeit gab es in der Schweiz eine Volksabstimmung den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Bei den ersten Umfragen waren nur rund 60 % für die Beibehaltung der Gebührenfinanzierung. Mit gewaltigem Einsatz erreichte man dann für die Beibehaltung - mit rund 70 %, aber hauptsächlich mit dem Argument, dass man sonst die italienischen - und rätoromanischen Sendungen nicht mehr sehen würde, was die Fundamente des Staates gefährden könnte.

Das würde für andere europäische Länder kein Argument sein. Dieses mit einer steuerartigen Gebühr finanzierte Medium muss aber objektiv werden. Es kann nicht angehen, dass ein US-Präsident ständig als gefährlicher Dummkopf hingestellt wird, obwohl ihn rund die Hälfte der Amerikaner gewählt hatte und wieder wählen würde. Auch Bolsenaro, Putin, Erdogan, Orban, Boris Johnson und bis vor kurzem auch Kaczynski sind oder waren mit Gegenkandidaten gewählte Politiker, auch wenn das den europäischen Fernsehredakteuren nicht gefällt. Obwohl sie ja auch die schlechteste deutsche Regierung seit Hitler akzeptieren - Angela Merkel. Wenn man von zwangsweise kassierten Gebühren lebt, hat man die Pflicht ,objektiv und ausgewogen zu berichten.

Nur zufällig habe ich einmal gelesen, dass unter dem lieben Lula ja auch eine Menge Regenwald abgeholzt wurde und ausserdem wurde das Land ja nicht komplett asphaltiert, sondern da wachsen ja immer noch Pflanzen.

Putin mag sehr autoritär regieren, aber die Russen hatten immer die Möglichkeit andere Kandidaten zu wählen, aber wahrscheinlich ging es ihnen einfach nie besser als unter Putin - trotz aller Einschränkungen. Es ist besonders beängstigend, dass wir uns im Falle Russland aus Prinzipienreiterei und für ein paar tolle Schlagzeilen wieder einen Feind aufbauen, den es glücklicherweise schon nicht mehr gab.

Erdogan sollte von der üblichen faschistischen Bande - Militärs usw., die schon zig mal Demirel usw. weggeputscht hatten umgebracht werden. Ich bin überzeugt,, dass die meisten Deutschen und Westeuropäer mit ihren potentiellen Mördern viel weniger freundlich umgegangen wären als Erdogan. Ja,

Orban mag demokratische Defizite haben, aber wenn es tatsächlich stimmt, dass er nur ein paar Richter gefeuert hat, die schon zu Kommunistenzeiten aktiv waren, nun die hätte man doch längst hochkantig rausschmeissen sollen. Und wenn man der europäischen Presse glaubt, könnte meinen, unter Obama durften alle Südamerikaner unbegrenzt in die USA ziehen, aber tatsächlich wurden sogar Flüchtlinge aus dem kubanischen, kommunistischen Verbrecherregime mit ihren Booten zurück geschickt, wenn sie noch nicht das Festland erreicht hatten.

Ja, was ich hier sage mag teils falsch sein, aber warum werden wir so einseitig unterrichtet ? Wenn sich da nichts ändert brauchen wir z.B. das deutsche, staatliche Fernsehen nur noch für die schönen Musiksendungen.

Trumps Amtsenthebung und körperliche Gewalt

Wenn man der europäischen Berichterstattung zuhört, dann könnte man glauben, Trump hätte seinen Sympathisanten gesagt, sie sollten doch gefälligst im Kapitol die Fensterscheiben einschlagen, die Schreibtische verwüsten und die Wachleute erschlagen. Aber das ist falsch. Er hat nur zu einer Demonstration aufgerufen und wie die meisten Aufrufer zu Demonstrationen überall - mit sehr deutlichen Worten.

Nun hört man oft, aggressive Stellungnahmen - verbal oder im INTERNET - würden Gewalt gegen Sachen oder Menschen verursachen. Das ist sicher falsch, denn solange man die Möglichkeit hat, seine Meinung frei zu äussern, über Missstände von denen man überzeugt ist auch zu schimpfen - gegebenenfalls auch beleidigend - muss es nicht zu körperlicher Gewalt kommen. Das böse oder gute Wort ist in einer Demokratie eine Waffe in der Hand aller Bürger.

Man muss sich nun nur vorstellen, was passiert, wenn Trump vom Amt entfernt wird, auch wenn er schon nicht mehr im Amt ist. Ja, er könnte dann in vier Jahren nicht mehr für das Präsidentenamt kandidieren. Dann würden also tatsächlich ein paar Richter entscheiden, wen ca. 300.000.000 Amerikaner wählen dürfen. Ende der Demokratie ?

Niemals dürfen wir körperliche Gewalt gegen Sachen oder Menschen in einer Demokratie zulassen. Die Mittel für die Auseinandersetzung sind das Wort, die Diskussion und die Wahl- und Abstimmungszettel. Nur in Diktaturen sind die Voraussetzungen andere. Die armen Chinesen werden leider von ekelhaften, verbrecherischen, verlogenen Kommunisten regiert. Sie werden sie eines Tages nur mit Gewalt loswerden können - hoffentlich nicht mit Gewalt gegen Menschen - mit Ausnahme der Politbüromitglieder und deren Konsorten.

Mit freundlichen Grüssen
Peter Paris


E-mail: liberalissimo@euroschumann.eu