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Ultraliberale Korrispondenz |
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Ultraliberale Korrespondenz Nr. 86 - 01.09.2020 Liberalismus herrscht, wenn die Interessen des einzelnen Bürgers weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des Staates geniessen. Faschismus* herrscht, wenn die Interessen des Staates weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des einzelnen Bürgers geniessen. - Peter Paris * gemeint ist nicht Nazismus Ein neomarxistischer Umsturzversuch ? Thorsten POLLEIT, Chef-Volkswirt von Degussa in den Mitteilungen des Von Mises Instituts, Deutschland: „Die Briten haben eine heitere Weise, um auf das Offensichtliche hinzuweisen, und zwar den „Duck-Test“, den Enten-Test: „If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, then it probably is a duck.“ Wenn Sie den Eindruck haben, dass sich hinter Klimawandel, Coronavirus und Lockdown-Krise ein neomarxistischer Umsturzversuch verbirgt; dass es sich um eine Neuauflage der Marx‘schen Verelendungstheorie handelt, die mit Panikmache Dinge durchzusetzen versucht, die die freie Gesellschaft, den Kapitalismus (oder das, was von ihm noch übrig ist) zertrümmern; dann sollten sie – dem Enten-Test folgend – nicht leichtfertig ihrem Eindruck misstrauen. Die geistigen Fingerabdrücke einer neomarxistischen (oder kulturmarxistischen) Agitation sind unübersehbar, dies- und jenseits des Atlantiks. die Ziele des Neomarxismus sind nicht zu überhören: Es wird von „grosser Transformation“, „neuer Weltordnung“, „Umbau der Wirtschaft“, „Neustart“ (oder: „Reset“) gesprochen. Was man hätte tun sollen: In der Utraliberalen Korrespondenz Nr. 81 vom 05-04-20 schrieb ich: Nachdem sie und die Politiker schon die Bevorratung versemmelt hatten, dann sollten sie zumindest alles daran zu setzen, um ihre Mitbürger jetzt zu schützen: 1. Kleinbetriebe, Schneider und Millionen von sehr begabten Hobby-Näherinnen und Näher zu beauftragen in wenigen Tagen viele Millionen Stoffmasken anzufertigen. Natürlich hätte man dafür auch was bezahlen müssen. 2. Sofortige Beauftragung zur Herstellung von höherwertigen Schutzmasken, die mehr oder grösstmögliche Sicherheit garantieren – auch in Millionen-Auflage. 3. Herstellung von Schutzbrillen, Handschuhen und Plexiglas-Hauben im Prinzip für die ganze Bevölkerung. 4. Herstellung von Beatmungsgeräten - auch von nicht darauf spezialisierten Betrieben ähnlicher Branchen. 5. Herstellung von teilweise offenen Glas- oder Plexiglas-Kästen, die man in einem Restaurant oder Kneipe auf den Tisch stellen kann und die sicher Essen und anderen Konsum ermöglichen. 6. Sobald ausreichend Material ausgegeben werden kann, sind Menschenansammlungen, Geschäfte und die tägliche Arbeit wieder zu zu lassen, unter der Bedingung,dass jedermann diese Mittel einsetzt und die Sonderregeln einhält. Dann könnten die allermeisten Betriebe arbeiten,die allermeisten Läden öffnen und die allermeisten aktiven Bürger ihren Tätigkeiten nachgehen. Das hätte für ein mittelgrosses Land wie Deutschland, Frankreich oder Italien vielleicht eine Milliarde Euro gekostet, aber die meisten der jetzt für Europa veranschlagten Billionen (Das sind tausend Milliarden) hätte man sparen können. Aber selbst heute hat man noch nicht einmal den so genannten Risikogruppen - alte Leute usw. - Masken der Stufe zwei oder drei und ausgegeben. Den neosozialistischen Tugend-Terroristen ist es ja auch viel angenehmer ihre Mitbürger - speziell die jungen - herum zu kommandieren. Masken und Visiere mögen unangenehm sein, Unterhosen im Sommer für Viele auch, aber es ist das kleinere Übel gegenüber der Zerstörung der freien Wirtschaft und des freien Lebens. Wenn die Schützerlinge, Gutmenschen, Tugend-Terroristen und Superideallisten nun erst einmal gemerkt haben, was sie mit Zwang und Panikmache bei ihren Mitbürgern so alles durchsetzen können, wird es keine Halten mehr geben, Zumindest in Europa werden wir in der Gesundheits-, Klima- , Gerechtigkeits- und Ökoknechtschaft enden. Schlagzeilen und Prozentrechnung: Die Zahl der Angesteckten ist wenig aussagekräftig. Viele werden garnicht erfasst oder erkannt. Sicherer ist schon die Zahl der Todesfälle mit dem China-Virus. Wieviele davon auch ohne Corona gestorben wären, das weiss man nicht. Schätzen wir mal die Hälfte. Dann hätten wir zwei interessante Schlagzeilen zur Auswahl:Die Schreckenspandemie hat zugeschlagen. Bis heute weltweit 394.000 Tote ! oder Die Schreckenspandemie hat zugeschlagen. Bis heute 0,005 % der Weltbevölkerung schon tot. (im „schlimmsten Land“ - den USA wären es 90.500, bzw. 0,024 %.). Der Prozentsatz entspricht der Zahl, aber reisst mit Sicherheit nicht so viele Bürger vom Hocker. Klar, dass viele unserer Intellektuellen-Elite das Prozentrechnen plötzlich verlernt haben. Nun, ihre Antwort würde sein: Jeder/jede Tote ist eine zu viel. Ein Menschenleben hat keinen Preis. Doch falsch - das stimmt nicht, sonst müsste man vieles verbieten: das Ski laufen, Bergsteigen, Autofahren mit über 30 Stundenkilometern, Züge über 50 km/h, Alkohol, Rauchen, Langlauf, fettes Essen und vor allem alle über 60 müssten im Winter notfalls zwangsweise nach Afrika verfrachtet werden, damit sie nicht einer Erkältungskrankheit anheim fallen. Schrecklich was ? Demokratische Populisten: Nun, die Demokratie hat zwei grosse Vorteile: Sie stellt der Regel zumindest die Mehrheit der Bevölkerung zufrieden. Und sie ist ein Sicherheitsventil: Wenn die Mehrheit mit der Regierung nicht sehr zufrieden ist, wird sie bei der nächsten Wahl abgewählt. Man vermeidet damit die Notwendigkeit von Volksaufständen und Bürgerkriegen. Ideal wäre, die Bürger eines Landes könnten über alle wesentlichen Dinge selbst entscheiden - durch Volksabstimmungen wie in der Schweiz. Das war in den meisten Ländern früher nur unter grossen Schwierigkeiten möglich. Heute wäre das kein Problem mehr. Jeder kann sich selbst gut informieren durch Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet usw. und auch die geheime Abstimmung könnte ohne weiteres elektronisch durchgeführt werden. So könnte man für alle wichtigen Entscheidungen das Volk fragen und die Regierenden müssten das tun, was die Mehrheit will und nicht das, was die grössten Schreihälse verlangen. Natürlich sind aber auch in der Schweiz die Ergebnisse manchmal unbefriedigend. Aber Populisten können sich nur schwer durchsetzen. Wenn die Stimmbürger einen Minister in seiner Politik nicht folgten und gegen seine Entscheidungen stimmten, dann gehört es zum guten Ton, dass er/sie sich nicht schmollen zurückzieht, sondern dass er das tut, was die Stimmbürger von ihm verlangen. In fast allen Ländern funktioniert das ganz anders. Man wählt Abgeordnete, bzw. Präsidenten wie in den USA, die dann für die Bürger entscheiden. Ein Freund sagte mir, er verstehe nicht, wieso ich Donald Trump für einen guten Präsidenten halte. Er sei für dieses Amt doch total ungeeignet. Nun, die Amerikaner können nicht - wie in der Schweiz - über alle Fragen abstimmen. Es kommt ihnen auch nicht darauf an, ob der Präsident das Abitur als ob er studiert hat, ob er Erfahrungen in der Verwaltung oder Rechtsprechung hat. Dafür hat er hunderte oder tausende Mitarbeiter zur Verfügung die das alles bestens studiert haben. Sie wählen einen Präsidenten nicht in erster Linie, weil er so freundlich ist, weil er immer die Wahrheit oder Unwahrheit sagt, weil er schon mal Affären hatte oder nicht, weil er sich mal irrt oder nicht. In Ermangelung der Abstimmungen zu jedem Thema wählen Sie jemand von dem Sie glauben, dass er ihre Interessen vertritt oder zumindest versucht, das zu tun, wenn es ihm auch nicht immer gelingt. Und das tut Donald Trump wirklich so gut er eben kann. Deshalb ist er ein erstklassiger Präsident für die USA. In der Schweiz wäre er fehl am Platze. Aber solange es in Europa und den europäischen Ländern nicht viele Volksabstimmungen gibt, können wir in der Zwischenzeit nur hoffen, dass auch in Europa mehr Populisten an die Macht kommen, die vorher klar sagen, was sie wollen und dann auch wirklich zumindest versuchen, es durch zu setzen. Leider ist das heute bei den Politkern eine Minderheit. Homöopathie ist günstig. Es gibt zur Zeit eine Diskussion, ob das öffentliche Gesundheitswesen die Kosten für homöopathische Behandlungen und Produkte übernehmen soll, wo doch inzwischen klar ist dass sie wirkungslos sind. Aber die Diskussion ist nicht sinnvoll, die Kassen tun gut daran die Kosten zu übernehmen, denn wer sich homöopathisch behandeln lässt stirbt früher und entlastet deshalb die Krankenkassen. Russlands Anti-Corona-Medikament Wladimir Putin erst kein Medizinspezialist. Deshalb wird er sich auch umfassend erkundigt haben, ehe er der ganzen Welt verkündete man habe das Anti Corona Medikament entwickelt. Merkwürdig nur, dass Europas Kommentatoren und Spezialisten sich darüber nicht öffentlich gefreut haben, sondern sofort zu meckern anfingen, weil die Russen angeblich die dritte Stufe der Erprobung noch nicht voll durchlaufen haben. Man überstürzt das wieder. Die dritte Erprobung findet gleich beim Publikum statt.“ Unseren Spezialisten und Sesselfurzern ist offenbar wichtiger, die vorgeschriebenen bürokratischen Wege einzuhalten als gegen diese gefährliche Pandemie schnell und erfolgreich vorzugehen. Was seitens der Volkserzieher noch auf uns zukommen könnte: Nur ein kleines Beispiel: Auf Initiative der deutschen Landwirtschaftsministerin Klöckner ist eine Gesetz in Vorbereitung, was Hundebesitzer verpflichtet, mit ihren Hunden zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Gassi zu gehen. Und wenn viele das nicht einhalten ? Dann muss es überwacht werden. Vielleicht muss jeder Hundehalter dann ein Gassi-Buch führen, das einmal im Monat der Abteilung Tierschutz der Gemeindeverwaltung vorgelegt werden muss. Oder noch sicherer: Man lässt sich von den Chinesischen Kommunisten beraten und installiert Millionen von Kameras mit Computer-Gesichts-Erkennung von Mensch und Hund. So kann man per Computer auch gleich kontrollieren, ob jemand spazieren- statt arbeiten geht, ob er angemessen gekleidet ist, ob er/sie zu langsam läuft und die Arbeitszeit für die Allgemeinheit verschwendet usw. Und vielleicht wird man auch noch Mikrofone installieren, damit man kontrollieren kann, ob jeder die „Political correctness“ einhält. Es ist höchste Zeit - noch können wir mit legalen Mitteln für unsere Freiheit kämpfen: Wählen wir in Europa die liberalen Parteien oder - wo es eine solche nicht mehr gibt, weil alle anderen sich auch als „liberal“ bezeichnen - die relativst liberale Partei und machen wir Druck, dass sie sich als Ziele setzt - Gewaltige Reduzierung des Staatsanteils an der Wirtschaft
Mit freundlichen Grüssen |
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E-mail: liberalissimo@euroschumann.eu |
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