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Ultraliberale Korrispondenz |
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Ultraliberale Korrespondenz Nr. 84 - 14.07.2020 Liberalismus herrscht, wenn die Interessen des einzelnen Bürgers weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des Staates geniessen. Faschismus* herrscht, wenn die Interessen des Staates weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des einzelnen Bürgers geniessen. - Peter Paris * gemeint ist nicht Nazismus Schrecklich - schrecklich - empfand ein guter liberaler Freund meine letzte Ultraliberale Korrespondenz. Wir sind seit über 60 Jahren befreundet und ich fasse sein Urteil als Kompliment auf, auch wenn es nicht so gemeint war. Aber in der Tat, was gerade weltweit passiert ist - schrecklich. Und auf einen schrecklichen Klotz möchte ich einen schrecklichen Keil setzen - leider nur einen sehr sehr kleinen. Noch vor 150 Tagen hätte ich mir nicht vorstellen können wie sehr wir nun schrecklichen staatlichen Zwängen ausgesetzt sind. Zwar waren Staaten wie Deutschland mit über 50 % Staatsanteil an der Wirtschaft schon lange keine liberalen Demokratien mehr, aber wir genossen in Europa doch vielerlei persönliche Freiheiten, die uns nun auch genommen wurden. Provisorisch ? Wahrscheinlich nicht ganz provisorisch. Staatsgläubige Ex-Sozialisten und Nationalisten haben schnell begriffen, wie sie ihre Mitbürger unter ihre Knute bringen können. Sie werden alles daran setzen, dass die heutigen Zwangsmassnahmen zumindest teilweise auch nach der Pandemie weitergehen: Steuer auf Fleisch: Obwohl der Virus mit den geschlachteten Tieren nichts zu tun hat, sondern sich ausbreitete, weil die Arbeiter zu dicht beieinander lebten, wird sie eingeführt, weil sie dem verschrobenen Weltbild vieler Vegetarier entspricht, die damit ihren Heiligenschein aufmöbeln. Die gewaltige Verschuldung Die deutsche Bundesregierung und die EU verschulden sich total um - ganz freundlich - einen Teil der Schäden zu reparieren, die sie mit ihren ungerecht-fertigten Zwangsmassnahmen angerichtet haben. Aber auch die Europäische Zentralbank will nicht zurückstehen, wenn des darum geht, die Bürger künftig zu enteignen indem sie die Notenpresse weiterhin hemmungslos laufen lässt. Nun doch die Masken: Wie ich bereits im Mai schrieb, gibt es nur zwei Mittel gegen diesen Virus - das Medikament, das wird kommen - und die Masken. Zunächst die einfachen Stoffmasken, die sofort Näherinnen und Näher auch zu Hause hätten herstellen können und dann - sobald wie möglich richtige professionelle Masken mit Filter und Visiere, Brillen, Handschuhe und Schutzkleidung. So richtig geschützt wird man nicht angesteckt und kann auch niemand anstecken und nahezu jeder Tätigkeit oder Vergnügung nachgehen. Ich war zwar noch nie bei einem Fussballspiel, aber ich glaube, es wäre auch dafür ausreichend gewesen. Wenn man Macrons Aussage ernst nimmt und sich in einem Kriegszustand gegen den Virus fühlt, dann hätte man auch leicht die Möglichkeit gehabt bei allen möglichen Industrien durchzusetzen, dass Milliarden dieser professionellen Schutzartikel gefertigt würden und man hätte sie günstig oder kostenlos an alle Menschen verteilen können. Das hätte ein paar Milliarden gekostet, aber nicht die hunderte Milliarden,die nun versenkt werden. Aber das Naheliegende ist bis heute nicht geschehen. Es entsprach wohl nicht den Wünschen von den exsozialistischen, nachhaltigen Schützerlingen, die lieber ihre Mitbürger kommandieren wollen als sie in Freiheit leben zu lassen. Aber immerhin ist die einfache Stoffmaske nun doch gekommen, obwohl der total unfähige WHO-Boss Tedros dringend davon abgeraten hatte. Doch die Rolle von Tedros ist auch insofern schrecklich, als er die Chinesen wegen ihrem ständigen Lügen nicht korrigiert hat, sondern sich von den Kommunisten auch noch breitschlagen liess, den Chinesen-Virus Corona herunter zu spielen als es noch möglich gewesen wäre ihn auf Wuhan zu beschränken. So verantwortungslos hatte er schon früher einmal gehandelt als er zuliess dass sich die Cholera weiter als nötig in Ägypten ausbreitete. Ganz anders hatte früher eine seiner Vorgängerinnen, Frau Brundtland, reagiert, die eine mögliche Pandemie im Kein erstickte, weil sie sofort handelte ohne Rücksicht darauf vielleicht einen Geldgeber zu vergrätzen. Ganz richtig hat wieder einmal Trump gehandelt. Die USA sind aus der WHO ausgetreten und haben die Zahlungen eingestellt. Die Mitgliedschaft in der WHO ist ohnehin ziemlich nutzlos. Taiwan konnte nicht Mitglied sein, weil die chinesischen Kommunisten meinen, es gehöre ihnen. Aber Taiwan hat noch vor der WHO gemerkt, dass da etwas in Wuhan nicht stimmt und hat sich darauf eingestellt und ist bis heute so gut wie garnicht vom Chinesen-Virus betroffen. Also keinen europäischen Cent mehr für diesen WHO- Laden bis man die Direktion gefeuert hat. Können wir nicht mehr Prozentrechnen ? In den Behörden und bei Presse und Fernsehen sitzen durchweg studierte Leute. Zumindest haben sie das Abitur. Also sollten sie doch keine Probleme haben mit der Prozentrechnung. Aber beim Corona-Virus vermeiden sie das. Aber probieren wirs doch mal, die Zahlen gibts ja im INTERNET: Weltweit sterben jährlich ca. 56.000.000 Menschen, also pro Monat ca.4.660.000 In den Monaten März bis Juni sind mit Corona gestorben 550.000. Da sie nicht durch Corona gestorben sind und da vorwiegend gesundheitlich geschwächte Menschen starben, können wir mal grob schätzen, dass die Hälfte, also ca.275.000, monatlich also ca. 69.000 wegen Corona gestorben ist. Das sind rund 1,5 % der gesamten, weltweiten Toten. Das ist sicher schlimm, aber das reisst niemand so sehr vom Hocker wie die Reportage, dass eilig irgendwo 123 Gräber schnell extra ausgehoben werden. Nun sagt man: „Jeder Tote ist einer zu viel. Ein Menschenleben hat keinen Preis.“ Aber das ist falsch. Es gäbe zahlreiche Massnahmen, die effizienter Leben retten würden als dieser Look-Down: Z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen - Autobahn 100, Landstrasse 50 Stadt 30 km/h, Zucker, Rauchen, Alkohol, Bergtouren, Wintersport total verbieten und alle Europäer über 70 würden wegen Erkältungsgefahr im Winter nach Afrika transportiert - auch zwangsweise. Und natürlich eine totale Ausgangssperre ab 22:00 h . Ja, das ist der totale Unsinn, da nehmen wir lieber ein paar Risiken in kauf. Interessant sind die Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg: „Unter dem Strich kostet der Wachstumseinbruch deutlich mehr Lebensjahre, als wir bewahren konnten“, sagt der Ökonom. „Verlierer sind wir alle, die Jungen mehr, die Alten weniger.“ Insgesamt seien die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie deshalb unverhältnismässig gewesen. „Fakt ist, dass mit einem Einbruch des BIP nicht nur das Wohlstandsniveau sinkt, sondern auch der Anstieg der Lebenserwartung der Bevölkerung mindestens gebremst wird, sie unter Umständen sogar sinken könnte“, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Der Grund für die enge Korrelation von Wirtschaftswachstum und steigender Lebenserwartung sei die Tatsache, dass ein BIP-Anstieg technischen Fortschritt bringe, der wiederum mit medizinischem Fortschritt einhergehe. Auch wenn jetzt viel Geld in die Forschung nach einem Impfstoff und Therapien gegen Covid-19 fliesst, bremst der herbe Konjunkturrückgang dennoch insgesamt gesehen den medizinischen Fortschritt etwa in der Krebs- oder Herzinfarktbekämpfung ab.“ In der Tat, die Verteilung von Masken - jetzt auch professionellen Masken und Visieren - hätte die gleichen oder bessere Ergebnisse erzielt als Ruinieren der ganzen Weltwirtschaft. Aber das ist immer noch nicht geschehen. Übrigens - das eleganteste Visier ist auch im INTERNET zu sehen, aber nicht unter dem Kapitel „Chinesischer Virus“, sondern, es wird getragen von Diana als sie gegen Minen demonstrierte. Mal eine gut Nachricht aus Deutschland: Flüssiger Treibstoff aus CO2: Ja, endlich eine sehr gute Meldung - anstatt verschrobener, nachhaltiger Schützereien ein sehr positives Programm. Wenn man es tatsächlich durchzieht könnte künstlicher Treibstoff die Ängste der Öko- und Klima-Schützerlinge auflösen und gleichzeitig unserer freiheitlichen Wirtschaft und dem Wachstum dienen. Am besten wäre es allerdings, wenn man die gewaltige Energiemenge, die man dafür benötigt, von neuen Atomkraftwerken beziehen würde, die man dann aber nicht mit unsinnigen Rückbaukosten belasten sollte. Aber immerhin - Solarstrom in Marokko ist auch nicht so schlecht. Dort scheint die Sonne zumindest. Aber warum möchte man damit am liebsten Zementfabriken beliefern. Diese Kraftstoff wäre doch in erster Linie für alle Zwecke geeignet wo man mit elektrischen Strom nicht hinkommt. Batterien können noch sehr viel leichter werden. Sie werden nie rentabel ein Flugzeug über eine lange Strecke antreiben können. Die grosse Zukunft von Kleinflugzeugen: Immer mehr Verkehrsmittel werden automatisiert. Das erste war der Lift. Die meisten von uns haben nie mehr einen Liftboy gesehen. Sie kennen nur den automatischen Personenaufzug. Viele von uns sind schon mit der führerlosen Metro in Paris oder U-Bahn in Berlin gefahren oder - wie ich - mit der VAL von Orly nach Anthony. Und glücklicherweise hat der Lastwagen automatisch angehalten, als der wahnsinnige Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt noch mehr Menschen überfahren wollte. Die Entwicklung des automatisch gesteuerten Autos ist schon deshalb von grosser Bedeutung, damit es den Grossteil der Verkehrstoten und Verletzten verhindern wird. Aber es wird leider noch etwas dauern, bis es wirklich funktionieren wird. Das System muss auf vielerlei Dinge richtig reagieren - Fussgänger, andere Fahrzeuge, Gegenstände, die auf der Strasse liegen, Tiere, Strassenglätte, Nebel, Laub, Schilder, Ampeln usw. usw. Einfacher ist da schon der Betrieb eines automatischen Flugzeugs. In der Luft gibt es keine Brückenpfeiler, keine verlorenen Gegenstände, auch keine Fussgänger, Hunde und Katzen, nur ein paar Vögel. Aber die können nur von Jets, nicht von Propellermaschinen angesogen werden. Und die meisten gut ausgerüsteten Flugzeuge weichen schon heute anderen Flugzeuge und harten Gegenständen automatisch aus. Seit dem Überlingen-Unfall gilt nun auch die Regel, dass das automatische Ausweichmanöver Vorrang vor der möglicherweise falschen Anweisung eines Fluglotsen hat. Und nun ist - von der Öffentlichkeit wenig beachtet - ein weiterer Schritt gemacht worden. Die US-Flugelektronik-Herstellerfirma Garmin hat das „Garmin automatic emergency autoland“ - System auf den Markt gebracht. Das kann man sich einbauen lassen, z.B. in das einmotorige Propellerflugzeug Piper-Meridian, wenn der Eigentümer Angst hat, dass sein Pilot plötzlich ausfällt, z.B. weil er sich am Abend zuvor an der Theke zu sehr von der Arbeit erholt hat. Dann muss er nur die Schutzkappe von dem Garmin-Schalter abnehmen und den Knopf drücken. Dann übernimmt das Flugzeug alles - die Steuerung, die Navigation, die Motorkontrolle und den Sprechfunkverkehr zum nächsten Flughafen, der auch eine entsprechende Ausrüstung hat. Das Flugzeug landet dort von alleine. Also das ist keine Sciencefiction. Das ist im Markt, ist zugelassen und wird bereits benutzt. Von da zum total automatischen Kleinflugzeug ist nur noch ein sehr kleiner Schritt. Es wird sehr bald eine sehr grosse Zukunft haben. Ein wundervolles Verkehrsmittel, dass auch viele Beförderungsprobleme lösen wird. Nur, die nachhaltigen Schützerlinge wird es nicht befriedigen, auch wenn es mit CO2-fuel fliegt. Sie wollen keinen Fortschritt und kein Wachstum. Sie wollen ihren Mitbürgern die Freiheit nehmen, sie unterjochen und erziehen, damit ihr Heiligenschein noch heller erstrahlt - schrecklich ! Wie lange müssen wir in Europa noch leiden bis wir endlich entschlossene, wirklich liberale - gute Politiker an der Macht haben werden wie Trump, Thatcher, Reagan, Berlusconi usw. Bitte, Herr Lindner - seien Sie aggressiver.
Mit freundlichen Grüssen |
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E-mail: liberalissimo@euroschumann.eu |
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