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Ultraliberale Korrispondenz |
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Ultraliberale Korrespondenz Nr. 79 - 01.02.2020 Liberalismus herrscht, wenn die Interessen des einzelnen Bürgers weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des Staates geniessen. Faschismus* herrscht, wenn die Interessen des Staates weitmöglichst Vorrang vor den Interessen des einzelnen Bürgers geniessen. - Peter Paris * gemeint ist nicht Nazismus Meine etwas unklare Formulierung
Meine etwas unklare Formulierung Auch die Konservativen liegen falsch wenn sie der Auffassung sind, ihre Mitbürger würden alles - aber auch alles - für die Nation tun. Es mag ja sein, dass es besser wäre, alle würden uneingeschränkt nur an ihre Mitbürger und die Weltbevökerung denken, aber so sind wir und unsere Mitbürger eben nicht gestrickt. Deshalb auch der Riesenerfolg liberaler Politik in den letzten 300 Jahren. Wir Liberale appellieren nur sehr beschränkt an den Altruismus unserer Mitbürger. Wir appellieren an deren Egoismus, der sie zu Hochleistungen antreibt. Und das hat - einmalig in der Menschheitsgeschichte - zum höchsten Wohlstand auch der Schwächsten und Ärmsten geführt und zu grösstmöglicher Freiheit Aller. Das sollten wir nicht verspielen, indem wir künftig mehr idealistischen Zwang auf unserer Mitbürger ausüben, wofür auch immer - soziale Gerechtigkeit, Umwelt, Klima u.s.w. All das werden wir ohnehin nur lösen können auf der Basis einer wirklich liberalen Demokratie. Warum hört man nicht auf die Argumente von Herrn Christian Lindner (FDP-Deutschland) ? Nun die könnte man ja leicht aus der bisher sichersten und billigsten Erzeugungsform herstellen - mit Atomkraft. Auch machte Herr Lindner den einfach zu realisierenden, sehr effizienten Vorschlag, viele Regenwälder zu schützen indem man sie einfach billig aufkauft. Wenn die Erderwärmung schon ein globales Problem ist, dann ist es ja auch gleichgültig, ob man in Brasilien einen Regenwald wachsen lässt oder in Mitteleuropa einer weniger wohlhabenden Familie den hohen Stromverbrauch abgewöhnt, indem man sie ab und zu im Dunkeln sitzen lässt, weil sie die Rechnung nicht bezahlen kann. Aber beide Lösungen gefallen wohl den Schützerlingen nicht. Sie wollen, dass man in Europa Vorbild ist, dass man Verzicht leistet und dass im Endeffekt ihr Heiligenschein noch heller strahlt. Liberaler Etikettenschwindel: Den weltweit grössten Etikettenschwindel betreiben aber die amerikanischen “Demokraten”: Sie nennen sich Liberale, obwohl sie eindeutig eine Sozialdemokratische Partei sind und sie kämpfen gegen Donald Trump, der eindeutig eine viel liberalere Politik macht als diese Demokraten. Er hat in Davos mit Recht gesagt, dass unter seiner Regierung die Unternehmensbesteuerung von 35 Prozent auf 21 Prozent gesenkt wurde und dass viel mehr Gesetze und Verordnungen abgeschafft wurden als neue hinzu kamen. Das hat natürlich auch den Arbeitsmarkt verbessert und noch nie waren auch so viele Afroamerikaner und Latinos im Beschäftigungsverhältnis wie heute. Er ist mit Sicherheit ein weitgehend liberaler Präsident und bestimmt der Beste seit Ronald Reagan. Verfehlungen und Skandale: Aber solange das noch nicht so ist, wählt jeder Bürger Abgeordnete, Stadträte, Senatoren usw. von denen er erwartet, dass sie so weit wie möglich seine Interessen vertreten. Der Politiker oder die Politikerin hat ihren Posten also nicht als privates Recht, sondern sie/er vertritt ihre Wähler. Umso störender empfinden mehr und mehr Menschen diese ständige Suche nach Verfehlungen und Skandalen von Politikern, um sie gegebenenfalls aus dem Amt zu feuern. Man übersieht dabei, dass diese Politiker ja nicht wegen ihrer selbst das Amt ausüben, sondern weil sie eine gewisse Anzahl unserer Mitbürger vertreten. Wenn also ein Politiker versagt oder etwas falsches tut, dann ist es o.k. wenn er, wie alle anderen, auch bestraft wird. Aber falls es nun kein wirkliches Verbrechen ist , ist es unfair, ihn/sie aus dem Amt zu drängen, denn man drängt ja in erster Linie nicht diese Person aus dem Amt sondern indirekt einen Teil unserer Bürger die diese Person gewählt haben. Und die haben mit der Verfehlung wahrscheinlich nichts zu tun, aber man beraubt sie ihrer Rechte. So mag es zu kritisieren sein, dass Donald Trump den ukrainischen Präsidenten gebeten hat, er soll sich mal der Sache Biden annehmen. Mag sein, dass das falsch war, aber auch nur zu beantragen, ihn deswegen aus dem Amt zu entfernen ist lächerlich. Noch einen Grad lächerlicher war das Verfahren gegen Bill Clinton, weil er ein paar schöne Minuten mit Monika Lewinsky hatte und das nicht zugeben wollte. Als die Republikaner mit diesem „Hauptargument“ damals den nächsten Wahlkampf führten, haben die Wähler ihnen die richtige Lektion erteilt. Wenn ich Amerikaner gewesen wäre , hätte ich damals dieses eine Mal auch die Demokraten gewählt. Schliesslich haben die Wähler nicht mit dem ukrainischen Präsidenten telefoniert und auch nicht Liebe mit Monika gemacht. Und auf die Wähler - also auf die Bürger - kommt es an. Aber in Deutschland lief es noch irrsinniger: Karl-Theodor zu Guttenberg war deutscher Verteidigungsminister. Er war einer der wenigen Politiker, der mal eine liberale Entscheidung durchsetzte - die Abschaffung bzw. Aussetzung der Wehrpflicht. Er schien brillant zu sein und man glaubte, er habe eine grosse Zukunft vor sich. Da fand plötzlich ein miesepetriger Kleinkrämer mittels Computer heraus, dass der Herr zu Guttenberg seine Doktorarbeit teilweise irgendwo abgeschrieben hatte. Nun fragt man sich, warum jemand, der schon eine Unzahl von Vornamen hat, sich auch noch um einen Doktortitel bemühte. Es wäre ohnehin viel besser, man würde auch in Deutschland - wie in Italien - allen die ihr Universitätsstudium erfolgreich abgeschlossen haben, gleich den Doktor verpassen. Das würde eine Menge Zeit und Geld der Professoren und der Doktoranden sparen und zwar meist Geld der Steuerzahler. Aber der Höhepunkt war, Herr zu Guttenberg musste sein Amt niederlegen wegen solch einer völlig belanglosen Albernheit. Menschen und Politiker die aktiv sind, machen nun einmal auch Fehler und hauen ab und zu mal daneben. Dafür müssen sie geradestehen, aber man sollte immer die Bürger die hinter ihnen stehen und sie gewählt haben, respektieren. Wir brauchen keine Heiligen, sondern Politiker die den Willen ihrer Bürger vertreten, So wie Trump, Berlusconi usw. , die natürlich auch Fehler machen. Den Briten bleibt nun Frau von der Leyen erspart. Leider haben wir als Nummer eins in Europa keinen Donald Trump, sondern eine Frau von der Leyen, die sich schon darauf freut, den europäischen Bürgern 1.000.000.000.000 Euro abzupressen, weil auch sie unter der Klimahysterie leidet. Aber vielleicht regt sich vielleicht unter vielen Europäern doch mit der Zeit Widerstand gegen diesen Wahnsinn, leider wohl nicht von den Deutschen. Sie sind zu staatsgläubig. So haben sie schon mal wieder 100.000.000 Euro geplant um schon wieder einmal den Wald zu retten - vor dem Borkenkäfer.
Mit freundlichen Grüssen |
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E-mail: liberalissimo@euroschumann.eu |
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